Wir nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen und stimmen die Parodontosebehandlung mit Ihnen ab – hier in unserer Praxis in Hochheim. Die Hauptziele der Parodontitisbehandlung sind das Stoppen der Entzündung und das Erhalten des Gewebes. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, reicht oftmals eine einfache Behandlung aus, um das Fortschreiten der Parodontitis zu verhindern. Wenn allerdings die Zahnfleischtaschen bereits sehr tief sind, muss häufig ein chirurgischer Eingriff erfolgen. Damit die Krankheit gut kontrolliert werden kann, ist eine dauerhafte Nachsorge notwendig.


Unter der Parodontitis leiden heute sehr viele Menschen. Die Erkrankung betrifft das Zahnfleisch und den Kieferknochen. Beteiligt sind hier Bakterien, die zu einer Zahnfleischentzündung führen. Wird die Erkrankung nicht eingedämmt, kann sie sich ungehindert ausbreiten und sogar dazu führen, dass der Kieferknochen zurückgeht. Wenn der Zahnhalteapparat – das Parodontium – nicht mehr funktioniert, kann es zu einem Verlust der Zähne kommen. Neben einer unzureichenden Mundhygiene kann auch ein schwaches Immunsystem die Entstehung einer Parodontitis begünstigen. Eine Parodontitis zu behandeln, ist auch deshalb sinnvoll, weil die Erkrankung als Risikofaktor für andere Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt.

Ihre Parodontosebehandlung in Hochheim in 3 Schritten

Die Parodontaltherapie erfolgt in der Zahnarztpraxis in mehreren Schritten.

 

Im ersten Schritt führen wir eine professionelle Zahnreinigung durch, bei der die weichen und harten Beläge professionell entfernt werden. Besonderes Augenmerk legt der Zahnarzt dabei auf die Beläge am Zahnfleischrand und in den Zahnzwischenräumen.

 

Im nächsten Schritt entfernt der Parodontologe die Beläge am Zahnfleischsaum und in den Zahnfleischtaschen. Dieser Behandlungsschritt erfolgt unter örtlicher Betäubung oder auf Wunsch unter Narkose.

Wenn notwendig, werden für einige Zeit Antibiotika eingenommen. Zusätzlich kann der Parodontologe Maßnahmen zum Gewebe- und Knochenaufbau durchführen.

 

Weitere chirurgische Leistungen sind in unserer Praxis in Hochheim möglich wie beispielsweise die Wurzelspitzenresektion und die Entfernung des Lippenbändchens. Auch das Lippenbändchen kann die Entstehung einer Parodontitis begünstigen.

Wir haben Ihre Symptome durch unsere Parodontosebehandlung im Griff

Eine Parodontitis ist vor allem im Anfangsstadium schwer zu erkennen. Die Erkrankung verursacht zunächst kaum Beschwerden. Bei einer Parodontitis kann das Zahnfleisch gerötet und geschwollen sein wie bei einer Zahnfleischentzündung. Manchmal können Anzeichen wie Zahnfleischbluten, Zahnfleischschwund, empfindliche Zahnhälse und Mundgeruch hinzukommen. Häufig geht einer Parodontitis eine Zahnfleischentzündung voraus. Weil die Parodontitis so schwer zu erkennen ist, ist die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt besonders wichtig. Wir haben spezielle Untersuchungsmethoden wie den Parodontitis-Früherkennungstest, um die Erkrankung zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern. Wichtig ist eine Parodontaltherapie auch, weil die chronische Erkrankung die Entstehung anderer Erkrankungen begünstigen kann. Deshalb bieten wir Ihnen in unserer Praxis eine Parodontoseprophylaxe an.

 

Kann die Parodontosebehandlung die Entzündung komplett heilen?


Bei der Parodontitis handelt es sich um eine chronische Erkrankung. Wer daran erkrankt ist, muss auch nach der Parodontosebehandlung weiterhin Nachsorge betreiben. Wichtig sind eine konsequente Zahn-und Mundhygiene sowie regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt. Zur Prophylaxe wird mindestens zweimal jährlich eine professionelle Zahnreinigung empfohlen. Wenn der Patient gut mitarbeitet, stehen die Chancen gut, dass die Behandlung dauerhaften Erfolg zeigt.

Wird eine Parodontosebehandlung von der Krankenkasse bezahlt?


Die Behandlung einer Parodontitis wird in der Regel nicht komplett von der Krankenkasse übernommen. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten für die halbjährliche Untersuchung beim Zahnarzt sowie die Zahnsteinentfernung einmal im Jahr. Eine weitere Kassenleistung ist die Übernahme der Früherkennungs-Untersuchung Parodontale Screening Index (PSI) alle zwei Jahre. Wer die Krankenkasse um eine Übernahme der Kosten für die Parodontosebehandlung bitten möchte, muss vorab einen Antrag stellen.

Welche Nebenwirkungen können bei einer Parodontosebehandlung auftreten?


Im Anschluss an eine Parodontitisbehandlung können Schmerzen auftreten. Es kann zu Zahnfleischreizungen und empfindlichen Zähnen kommen.